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Verfahren der Kryptographie, Teil 11: Hybride Verschlüsselungsverfahren

Ein hybrides Verschlüsselungsverfahren wurde bereits bei der Vorstellung von Anwendungen des AES-Algorithmus erwähnt. Bei einem hybriden Verfahren werden ein symmetrisches und ein asymmetrisches Verfahren kombiniert, um in den Genuss der Vorteile beider Verfahren zu kommen: Während symmetrische Verfahren meist deutlich schneller zu berechnen sind als ihre asymmetrischen Kollegen, haben die den Vorteil des einfacheren Schlüsselaustauschs.

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Verfahren der Kryptographie, Teil 8: RSA

RSA ist ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren. Es wurde nach den Initialen der Nachnamen seiner Erfinder Ronald L. Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman benannt, die das Verfahren 1978 im Paper “A Method for Obtaining Digital Signatures and Public-Key Cryptosystems” (PDF) vorgestellt haben.

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Grundlagen der Kryptographie, Teil 8: Authentifikationssysteme

Alle bisher vorgestellten Verfahren wurden am Beispiel der Verschlüsselung beschrieben, dienten also dem Erreichen des Schutzziels “Vertraulichkeit”. Verschlüsselungssysteme werden auch als Konzelationssysteme bezeichnet. Mit Hilfe der Kryptographie kann aber auch das Schutzziel “Integrität” erreicht werden. Dabei geht es um die Frage, ob Daten bei der Übertragung verändert wurden oder nicht. Die dazu verwendeten Systeme werden Authentifikationssysteme genannt.

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Grundlagen der Kryptographie, Teil 7: Symmetrische und asymmetrische Verfahren

Alle bisher vorgestellten Verfahren, angefangen bei der Substitution über das One-Time-Pad zu DES und AES, waren symmetrische Verfahren: Für Ver- und Entschlüsselung wird der gleiche Schlüssel verwendet, siehe Abbildung 1.

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Verfahren der Kryptographie, Teil 7: AES-Entschlüsselung und -Sicherheit

Die Entschlüsselung eines mit AES verschlüsselten Textes erfolgt durch Anwendung der inversen Transformationen in umgekehrter Reihenfolge. Die dafür benötigte inverse S-Box wird aus der vorhandenen S-Box berechnet. Die Rundenschlüssel werden wie bei der Verschlüsselung berechnet, aber in der umgekehrten Reihenfolge angewendet.

Die inversen Transformationen sind:

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Verfahren der Kryptographie, Teil 6: Der Advanced Encryption Standard (AES)

Der Advanced Encryption Standard, abgekürzt AES, ist der offizielle Nachfolger von DES. Als abzusehen war, das DES nicht mehr lange sicher sein würde, wurde vom US-amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST) am 2. Januar 1997 die Suche nach einem Nachfolger offiziell eingeleitet.

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Verfahren der Kryptographie, Teil 5: Betriebsarten für Blockchiffren

DES verschlüsselt 64 Bit lange Klartextblöcke. Da die zu verschlüsselnden Daten i.d.R. deutlich länger sind und nicht zwingend Blockweise vorliegen, wurden verschiedene Betriebsarten für Blockchiffren wie DES entwickelt und teilweise genormt.

Elektronisches Codebuch (ECB)

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Verfahren der Kryptographie, Teil 4: Anwendungsbeispiele für den Data Encryption Standard (DES)

DES war lange Zeit der Standard (da der einzige offizielle) für die symmetrische Verschlüsselung von Daten. Entsprechend gross war seine Verbreitung. Und auch als schon absehbar, war, dass die Sicherheit schon bald nicht mehr ausreichend war wurde es weiter eingesetzt – selbst dann noch, als mit AES der Nachfolger veröffentlicht wurde. Inzwischen ist das Geschichte, trotzdem möchte ich einige Beispiele hier vorstellen.

DES beim Einloggen

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Verfahren der Kryptographie, Teil 3: Sicherheit und Verbesserung des Data Encryption Standard (DES)

Bei einem Brute-Force-Angriff werden alle möglichen Schlüssel, 256 = ca. 72 Billiarden, ausprobiert. Dies ist inzwischen in weniger als einem Tag machbar, siehe die Geschichte von DES. Außerdem sind drei weitere mögliche Angriffe gegen DES bekannt, die in der Praxis aber kaum relevant sind:

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Verfahren der Kryptographie, Teil 2: Der Algorithmus des Data Encryption Standard (DES)

DES verwendet einen 56 Bit langen Schlüssel und verschlüsselt Blöcke von 64 Bit Länge. Der Schlüssel wird um 8 Paritätsbits auf 64 Bit erweitert, die Paritätsbits werden für den Algorithmus jedoch nicht verwendet.

Der DES-Algorithmus besteht aus

  • einer kryptographisch bedeutungslosen Eingangspermutation IP (Initial Permutation), die u.a. den Klartextblock in die beiden 32-Bit-Blöcke L0 und R0 zerlegt,
  • 16 Iterationsrunden, in denen die eigentliche Verschlüsselung erfolgt, und
  • einer zur Eingangspermutation inversen Ausgangspermutation IP-1, vor deren Ausführung die Ergebnisse der 16. Iterationsrunde, L16 und R16, nochmals vertauscht werden.
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Verfahren der Kryptographie, Teil 1: Die Geschichte des Data Encryption Standard (DES)

Der Data Encryption Standard DES entstand in Folge einer am 15. Mai 1973 vom US-amerikanischen National Bureau of Standards (NBS, heute NIST) veröffentlichten Ausschreibung für einen einheitlichen, sicheren Verschlüsselungsalgorithmus. Die ersten Ergebnisse waren mehr als mager: Kein einziger der eingereichten Entwürfe erfüllte auch nur annähernd die Anforderungen. Erst nach einer zweiten Ausschreibung am 27. August 1974 wurde von einem IBM-Team, dem u.a. der bereits erwähnte Horst Feistel angehörte, ein auf dem IBM-Projekt Lucifer basierender Algorithmus eingereicht. Ende 1976 wurde dieser nach eingehender Prüfung durch das NBS und die hinzugezogene National Security Agency (NSA) zum offiziellen Standard erklärt.

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Grundlagen der Kryptographie, Teil 6: Feistel-Netzwerke

Ab dieser Folge lernen Sie aktuell eingesetzte kryptographische Verfahren kennen. Während bisher mit Ausnahme der bitweisen Vigenère-Verschlüsselung zeichenorientierte Verfahren behandelt wurden, wird in den nun folgenden Verfahren in der Regel bitweise gearbeitet. Bevor es aber richtig los gehen kann müssen erst wieder einige Grundbegriffe erklärt werden:

Konfusion und Diffusion

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Grundlagen der Kryptographie, Teil 5: One-Time-Pad

Alle bisher vorgestellten Verfahren haben einen Nachteil: Sie sind mit mehr oder weniger Aufwand zu brechen. Alle – bis auf eines: Wird für die Vernam-Chiffre ein Schlüssel verwendet, der mindestens genauso lang wie der Klartext ist und aus zufälligen Zeichen besteht, so ist das Ergebnis nicht zu brechen. Da jeder Teil des Schlüssels nur ein einziges Mal verwendet wird, wird das Verfahren als One-Time-Pad bezeichnet.

Ein Beispiel:

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