Da ich das Wochenende mit letzten Vorbereitungen für die
International PHP Conference 2012, Spring Edition
verbringe, um Montag früh nach Berlin zu fahren, gibt es diesmal statt
des "Standpunkts" nur Werbung für die Konferenz und einige kurz
kommentierte Informationen zu Flame.
Am Mittwoch werde ich auf der IPC zwei Shorttalks halten. Falls Sie auf
der IPC oder den parallel stattfindenden Konferenzen webinale und
RailsWayCon sind, schauen Sie doch mal in einen oder beide Vorträge
rein:
Wie der Titel schon vermuten lässt, werde ich diese und auch die
zweite Session auf englisch halten. Da ich keine Lust habe, hier im Blog
zwischen den Sprachen zu wechseln, gibt es auch diese Kurzinfo auf deutsch.
Verlinkt ist die englische Originalbeschreibung, die mit dem folgenden aber
nur wenig zu tun hat.
Ich einem Shorttalk kann man naturgemäß nicht viel Stoff
unterbringen, und wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, kann ich alles,
nur keine kurzen Texte schreiben. Und auch bei der Session fiel mir die
Auswahl der Themen schwer. Und ehrlich gesagt, weiß ich heute noch
nicht, was ich Mittwoch dann tatsächlich vortragen werden. Geplant
sind die Vorstellung eines relativ neuen Angriffs, einiger
grundsätzliche Probleme und, da ich weiß, dass so etwas immer
gerne gesehen wird, eine Demonstration.
Für diesen Shorttalk gilt das oben gesagte noch viel mehr - es gibt so
viele "low hanging fruit"-Schwachstellen, dass mir die Auswahl wirklich
schwer fiel. Ich habe einige, die mir wichtig erscheinen, ausgewählt
und hoffe, dass die Zeit dafür ausreicht. In der Theorie und beim
Ausprobieren hat es geklappt, aber am Mittwoch sieht vielleicht alles ganz
anders aus.
Eine Seite der Präsentation möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:
Und das ist wirklich erst gemeint, denn wenn jemand etwas von dem Vortrag
nicht kennt, hat er sehr wahrscheinlich eine oder auch mehrere
Schwachstellen in seiner Webanwendung, und das wollen wir doch alle nicht
hoffen, oder?
Lesestoff (nicht nur) für die Daheimgebliebenen
Auch wenn es keinen "Standpunkt"-Text gibt, gibt es natürlich einiges,
zu dem ich gerne meinen Senf dazu geben würde. Zumindest
Flame
möchte ich kurz erwähnen:
Mikko H. Hypponen von F-Secure hat zum Versagen der Antivirenhersteller im
Fall von Stuxnet, Duqu und Flame Stellung genommen:
"On Stuxnet, Duqu and Flame".
Die Virenscanner können uns also nicht vor allen Angriffen schützen,
zumindest nicht vor gezielten.
Ach?
Was Flame betrifft: Den hält auch das BSI für
"keine neue Superwaffe im Cyberkrieg".
Was Kaspersky prompt zu einer
neuen Warnung
veranlasst. Es wäre ja auch peinlich, nach all dem Trara zugeben zu
müssen, dass der gemeldete Waldbrand nur aufgewirbelter Staub ist.
Wenn man schon mal einen "Superschädling" aufgedeckt hat, möchte
man den natürlich auch auskosten.
Ansonsten gibt es wenig Neues:
Und was fehlt in der Liste? Richtig: Kaspersky hat nichts Neues zu
berichten. Nun war der erste Bericht sehr ausführlich, ließ
aber viele Fragen offen. Aber vielleicht wartet man ja selbst noch auf die
Antworten? Wie heißt es so schön? "Mühsam
ernährt sich das Eichhörnchen". Nach und nach werden alle
Fakten an Licht kommen. Oder auch nicht. Warten wir es ab. Eine Gefahr
besteht jetzt ja nicht mehr, jedenfalls nicht durch Flame. Den sollte
inzwischen jeder Virenscanner erkennen.
Stuxnet: Obama wars!
Der Verantwortliche für
Stuxnet
wurde enttarnt: US-Präsident ist für den Cyberangriff auf den
Irak
verantwortlich.
Zumindest in sofern, als dass er den von seinem Vorgänger gestarteten
Angriff fortgeführt hat. War da nicht irgendwas mit "Change"? Egal!
Stellt sich nur die Frage, was er macht, wenn er jetzt irgendwo wegen
Computersabotage angeklagt wird, immerhin hat Stuxnet ja etliche
unbeteiligte Rechner infiziert. Und das "because of a programming
error that allowed it to escape Iran’s Natanz plant and sent it
around the world on the Internet." Oder wie wäre es mit
Schadenersatzklagen gegen die USA? Das könnte teuer werden.
F-Secure
fragt
auch schon nach der Rechnungsadresse: "To whom may the antivirus
industry and its affected customers send the bill for the collateral damage
done?". Vielleicht reicht das Kontaktformular auf whitehouse.gov?
Carsten Eilers

An Flame war ja anfangs eigentlich nichts besonderes, wenn man mal von der Größe und der Unfähigkeit der Antivirenhersteller, diesen Riesenschädling zeitnah zu entdecken, absieht. Einzig interessant schien die zumindest anf
Aufgenommen: Jun 14, 13:52
Was ist eigentlich aus Flame geworden? Erst tritt Kaspersky einen Medienhype los, obwohl zumindest anfangs kein Grund zu Panik bestand, dann kommt raus, dass Flame sich über eine 0-Day-Schwachstelle in Windows Update-Funktion verbreitet, un
Aufgenommen: Jun 25, 13:43
Es gibt Neues zu Flame, ein neuer Wurm macht den Nahen Osten unsicher, ein Exploit-Kit scheint sich auf Java zu spezialisieren, und ein Rootkit verbreitet Drive-by-Infektionen. Das ist doch ein paar Kommentare wert. Neues zu Flame Sie erinn
Aufgenommen: Nov 26, 08:11